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Saisonkalender

Saisonal und im Freiland erzeugt wiegt für die Ökobilanz schwerer als die reine Entfernung. Der Kalender zeigt, was wann aus heimischer Ernte verfügbar ist.

Saisonkalender

Juli

30 Kulturen aus heimischem Freiland. Beheizter Gewächshausanbau bleibt außen vor.

Gemüse (21)

  • Blumenkohl
  • Bohnen (grün)
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Gurke
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Mangold
  • Möhren
  • Radieschen
  • Rote Bete
  • Rotkohl
  • Salat (Kopf, Eichblatt)
  • Spitzkohl
  • Tomaten
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini
  • Zwiebeln

Obst (9)

  • Aprikosen
  • Brombeeren
  • Erdbeeren
  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren
  • Kirschen (süß)
  • Mirabellen
  • Stachelbeeren

Das Jahr im Überblick

Januar
8 Freiland
Februar
8 Freiland
März
7 Freiland
April
8 Freiland
Mai
11 Freiland
Juni
24 Freiland
Juli
30 Freiland
August
35 Freiland
September
35 Freiland
Oktober
34 Freiland
November
21 Freiland
Dezember
8 Freiland

Balkenlänge im Verhältnis zum stärksten Monat. Lagerware ist hier nicht mitgezählt.

Was der Kalender abbildet

Erfasst sind 49 Kulturen mit ihrer üblichen Erntespanne im deutschen Freiland. „Lager" bedeutet, dass Ware aus heimischer Ernte eingelagert weiterhin verfügbar ist — das gilt vor allem für Kartoffeln, Wurzelgemüse, Kohl, Zwiebeln, Äpfel und Birnen.

Bewusst nicht enthalten ist beheizter Gewächshausanbau. Er hebt den Saisongedanken auf: Regionale Ware aus dem geheizten Haus kann in der Ökobilanz schlechter abschneiden als Freilandware aus einem wärmeren Land, selbst mitsamt Transport.

Regionale Unterschiede

Die Spannen sind Richtwerte. Am Oberrhein beginnt die Ernte regelmäßig früher als in Mittelgebirgslagen oder an der Küste, und ein kaltes Frühjahr verschiebt alles um Wochen. Wer es genau wissen will, fragt auf dem Markt.

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Warum Saison mehr zählt als Kilometer, steht in Regional oder Bio?