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Ernährung

Brezn, Weißwurst, Radi: Die bayerische Brotzeit rund ums Stadion

Regionale Küche gehört in Bayern zum Spieltag wie das Trikot – mit Zutaten aus dem Umland

Redaktion Öko-Anbau2 Min.

Weite grüne Felder einer Plantage

Die bayerische Brotzeit ist fester Bestandteil der Fußballkultur im Freistaat. Was dazugehört, wo die Zutaten herkommen und wie man sie zu Hause stilecht serviert.

In Bayern beginnt ein Spieltag oft nicht im Stadion, sondern am Tisch. Eine ordentliche Brotzeit vor dem Anpfiff gehört für viele Fans dazu, im Biergarten, auf dem Weg zum Stadion oder zu Hause vor dem Fernseher. Dabei ist die bayerische Brotzeit mehr als ein Imbiss: Sie ist ein Stück regionale Esskultur.

Was auf den Tisch gehört

Zu einer klassischen Brotzeit gehören Brezn, Obatzda, Radi, Wurst und Käse, dazu ein Bier oder eine Schorle. Der Radi, der weiße Rettich, wird hauchdünn geschnitten, gesalzen und eine Weile ziehen gelassen, bis er Wasser verliert. Obatzda wird aus reifem Weichkäse, Butter, Zwiebeln, Paprika und Kümmel angemacht.

Regionale Zutaten

Vieles davon wächst und entsteht vor der Haustür. Rettiche und Zwiebeln kommen aus dem bayerischen Gemüseanbau, Käse und Butter von Molkereien im Voralpenland, Brot und Brezn vom Bäcker um die Ecke. Wer auf Bio-Qualität achtet, findet in Hofläden und auf Wochenmärkten rund um München ein großes Angebot.

Die Weißwurst und ihre Regeln

Eine Sonderrolle spielt die Weißwurst. Traditionell wird sie vormittags gegessen, nach alter Regel sollte sie das Zwölf-Uhr-Läuten nicht hören. Dazu gehören süßer Senf und eine Brezn. Bei Spielen am frühen Nachmittag passt das perfekt zum Weißwurstfrühstück vor dem Anpfiff.

Stilecht servieren

Wer zu Hause eine Fanrunde bewirtet, deckt gern in Vereinsfarben. Holzbrett, Bierkrug und Tassen mit Vereinswappen gehören für viele dazu. Beim TSV 1860 München gibt es dafür eine eigene Auswahl an Glas und Keramik, vom Krug bis zur Tasse, und weitere Artikel für die Küche in Weiß und Blau.

Saisonal genießen

Die Brotzeit lässt sich gut nach der Saison ausrichten: im Frühjahr mit Bärlauch und Radieschen, im Sommer mit Tomaten und Gurken aus der Region, im Herbst mit Kürbis und Äpfeln. So verbindet sich die Fußballtradition mit einer Ernährung, die regional und saisonal ist.

Die bayerische Brotzeit zeigt, dass Fußballkultur und gutes Essen zusammengehören. Mit Zutaten aus der Region wird sie zu einem kleinen Fest, ganz gleich, wie das Spiel ausgeht.

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