Ratgeber
Fassadendämmung und Brandschutz
Beim Thema Fassadendämmung stellt sich oft die Frage nach dem Brandschutz. Entscheidend ist, ob der Dämmstoff brennbar ist oder nicht, denn hier gibt es deutliche Unterschiede.

Brennbare und nicht brennbare Dämmung
Viele Wärmedämmverbundsysteme setzen auf Styropor, also einen Kunststoff, der grundsätzlich brennbar ist. Im Brandfall verhält sich brennbares Material anders als nicht brennbares.
Echter Klinker aus gebranntem Ton dagegen ist nicht brennbar. Er zählt zu den nicht brennbaren Baustoffen und bietet damit an der Fassadenoberfläche eine andere Ausgangslage als eine reine Kunststoffoberfläche.
- Styropor ist grundsätzlich brennbar
- echter Klinker aus gebranntem Ton ist nicht brennbar
- das Material bestimmt das Verhalten im Brandfall
Klinker als schützende Oberfläche
Beim Haacke Isolierklinker bilden echte, bei rund 1200 Grad gebrannte Klinker-Riemchen die sichtbare Fassadenoberfläche. Dieser gebrannte Ton ist nicht brennbar und legt sich als robuste Schicht über den Dämmkern.
So erhalten Sie eine Fassade, deren Außenhaut aus einem nicht brennbaren Material besteht. Das ist ein Unterschied zu Systemen, bei denen der Dämmstoff direkt die Oberfläche bildet.
- nicht brennbare Klinker-Oberfläche aus gebranntem Ton
- robuste Schicht über dem Dämmkern
- Unterschied zu offen liegenden Kunststoffoberflächen
Was Sie beim Brandschutz beachten sollten
Brandschutz an der Fassade hängt vom Gebäude, seiner Nutzung und den örtlichen Vorgaben ab. Allgemeine Aussagen ersetzen keine fachliche Einschätzung für Ihr konkretes Objekt.
Für die Planung empfiehlt sich eine individuelle Beratung. Die zu dämmende Fläche erfassen Sie vorab unkompliziert mit dem Aufmaß-Rechner.
Häufige Fragen
Fragen & Antworten
Nein, echter Klinker aus gebranntem Ton ist nicht brennbar und zählt zu den nicht brennbaren Baustoffen. Das unterscheidet ihn von Kunststoffdämmungen wie Styropor.
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